Sie möchten Wasserstoffbusse in Bewegung bringen und suchen eine zuverlässige Tankstelle, eine Notfallversorgung mit Wasserstoff oder eine redundante Tankmöglichkeit? Wir bieten maßgeschneiderte, sichere und wirtschaftliche Lösungen für Ihren emissionsfreien Fuhrpark – von der Planung über die Infrastruktur bis zur flexiblen Versorgung mit Wasserstoff. Damit Ihr Betrieb jederzeit mobil bleibt.
Referenz Verkehrsbetriebe


Übergangslösung für die Wasserstoffbetankung bei der Cottbusverkehr GmbH
Gemeinsam mit Cottbusverkehr hat FPS.Energy eine pragmatische und wirtschaftliche Lösung für den Einstieg in die wasserstoffbasierte Mobilität realisiert. Im Mittelpunkt des Projekts stand ein Überströmpanel, das eine schnelle und sichere Betankung der Wasserstoffbusse ermöglicht – ohne den sofortigen Aufbau einer voll ausgestatteten Wasserstofftankstelle.
Das Überströmpanel wird direkt an einen Wasserstoff-Trailer angeschlossen und stellt eine technisch einfache sowie genehmigungsrechtlich deutlich weniger aufwendige Alternative zu einer stationären Wasserstofftankstelle dar. Dank der kurzen Installationszeit können Verkehrsbetriebe ihre Wasserstoffflotte bereits in Betrieb nehmen, während parallel die dauerhafte Betankungsinfrastruktur entsteht.
Je nach Auslegung der Trailerlösung können mehrere Fahrzeuge zuverlässig versorgt werden. Ein Bus kann mit bis zu 30 kg Wasserstoff betankt werden und erreicht damit eine Reichweite von rund 600 Kilometern – lokal emissionsfrei. Bereits ein Trailer mit einer Wasserstoffkapazität von beispielsweise 1.000 kg ermöglicht die zuverlässige Versorgung einer Busflotte über einen längeren Betriebszeitraum.
Im Projekt in Cottbus wurde die komplette technische Schnittstelle zwischen Wasserstoffbereitstellung, Druckregelung und Fahrzeugbetankung erfolgreich umgesetzt und unter realen Betriebsbedingungen validiert. Die Umsetzung umfasste die gesamte Prozesskette – von der Bereitstellung von RFNBO-Wasserstoff über die präzise Druck- und Temperaturkonditionierung bis zur normgerechten Übergabe an die Betankungseinrichtung. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Prüfung vor Inbetriebnahme (PVI) sowie der anschließenden Testphase konnten die Wasserstoffbusse in den Regelbetrieb überführt werden und sind heute zuverlässig im Cottbuser Stadtverkehr unterwegs.
Das Projekt zeigt, dass der Hochlauf der Wasserstoffmobilität nicht auf die Fertigstellung einer stationären Wasserstofftankstelle warten muss. Mit intelligenten Übergangslösungen können Betreiber ihre Fahrzeuge bereits heute emissionsfrei einsetzen und gleichzeitig den Aufbau einer dauerhaften Wasserstoffinfrastruktur voranbringen. Gleichzeitig kann ein Überströmpanel auch nach Inbetriebnahme einer stationären Wasserstofftankstelle als redundante Betankungsmöglichkeit dienen und damit die Versorgungssicherheit im laufenden Betrieb erhöhen.
„Ein besonderer Dank gilt dem Geschäftsführer von Cottbusverkehr, Ralf Thalmann, für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit – gerade unter den anspruchsvollen Rahmenbedingungen. Sein Engagement und seine Verlässlichkeit waren entscheidend für das gemeinsame Vorankommen.“, so Leander Hoffmann, Geschäftsführer FPS.Energy GmbH